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IT-Service



Ein Plädoyer für Teamarbeit mit festangestellten IT-Experten von Christian Kutzner


Freelancer oder Festangestellter

Das IT-Beratungsgeschäft in Deutschland war und ist die Branche der Freelancer, Projektarbeiter und Lohnarbeitnehmer. Den „Freien“ wird nachgesagt, dass sie sich schnell und produktiv in IT-Projekte einarbeiten und ihre Rekrutierungskosten viel geringer ausfallen als die für festangestellte IT-Mitarbeiter. Letztere sind bekanntermaßen eh Mangelware, weil Fachkräfte der Generation Y lieber frei und ungebunden arbeiten. Dieser Text widmet sich daran anknüpfend der Frage, ob es nicht zwischen dem Freelancer und einem Festangestellten im Unternehmen noch weitere Arbeits- und Teamstrukturen geben kann. Formen, die den Schwung und die Agilität externer IT-Profis mit dem Wunsch des Auftraggebers nach Kontinuität und Wissenserhalt kombinieren.

IT-Beratungsgeschäft durch Digitalisierungsschübe und Innovationstempo im Wandel

Laut einer Prognose des Digitalverbands bitkom werden bis zum Jahresende 2017 in Deutschland 850.000 Erwerbstätige in der Informationstechnik beschäftigt sein. Davon arbeiten 97 % im Bereich Software & Services, die verbliebenen 3 % beschäftigen sich mit IT-Hardware. Nach wie vor steigt der Bedarf an IT-Fachkräften kontinuierlich. So vermeldet der Fachkräfte-Index des Personaldienstleisters Hays einen Rekordstand der Stellenangebote für IT-Fachkräfte im Quartal 2/2017. Dem Index zufolge haben vor allem die großen Industriebranchen wie Maschinenbau, aber auch die Logistik erhöhten Bedarf. Die Ursache ist leicht geklärt: Durch Digitalisierungsschübe und schnelle Innovationszyklen, angetrieben durch Internationalisierung und Industrie 4.0-Vorhaben, sucht die Unternehmenslandschaft händeringend nach IT-Fachkräften. Im Fokus stehen Anwendungsentwickler, die die Anforderungsfelder in der IT mit branchenbezogenem Wissen zu Produktionsabläufen und Warenfluss gleichermaßen verbinden.

Laut dem bitkom Digital Office Index 2016 lagern acht von zehn deutschen Unternehmen ihre IT-Projekte aus. Entscheidet sich ein Betrieb mit erklärungsbedürftigem, komplexem Business bei der Vergabe eines IT-Projektes für einen externen Dienstleister, so ist zumeist mehr als einfacher IT-Anwendersupport gefragt. Gerade für mittelständische Betriebe ist der Zugriff auf externe IT-Experten der einzig gangbare Weg, Digitalisierungsprozesse oder andere zukunftsgewandte IT-Strategien umzusetzen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit gewährleisten. Kernherausforderung für von außen kommende Berater sind in diesen Unternehmen oft Insellösungen verschiedener Software-Systeme; Datensilos, die den Wissenstransfer zwischen den Abteilungen durch zu wenige Schnittstellen und fehlende Digitalisierungsstrategien hemmen. Sinnstiftend ist bei der Suche nach der passenden IT-Beratung ein Team, das neben Entwicklungskompetenz auch fundiertes Branchenwissen zum IT-Einsatz im branchenbezogenen Umfeld mitbringt. Diese Doppelkompetenz bildet den Punkt, an dem viele Freelancer nicht mithalten können. Hier entsteht ein Markt für spezialisierte IT-Lösungsanbieter, die beispielsweise auf die Learnings der Industrie, auf Digitalisierungsoffensiven, Industrie 4.0 und Change Prozesse mit gewachsenen IT-Umgebungen vorbereitet sind. Häuser mit so spezialisierten Lösungsangeboten können ihrem Beratungsanspruch jedoch mit immer wechselnden Teams an Freelancern nicht gerecht werden.

Kutzner Taskforce IT+

Festangestellte System- und Anwendungsentwickler, die nicht bei einem Software-Hersteller, sondern in einem Beratungsunternehmen arbeiten, sind klar in der Minderheit. Eigentlich nicht verständlich, denn es macht gerade für Letztere Sinn, ihren Auftraggebern feste Teams mit Doppel- und Entscheidungskompetenzen zur Seite zu stellen. Insbesondere zur Lösung komplexer Probleme und für festgefahrene IT-Projekte trifft das zu. Der niedersächsische IT-Lösungsanbieter Kutzner geht diesen Weg und nennt seinen Personalservice Kutzner Taskforce IT+. Hinter dem Begriff steht ein wachsender Pool festangestellter Mitarbeiter, die unabhängig von Projekt- und Auftragslage beschäftigt sind und neben Kernkompetenzen wie Datenbankerstellung, System- und Anwendungsentwicklung auch branchenerforderliche Fähigkeiten durch über Jahre gewachsenes Wissen mit ins Spiel bringen. Der Auftraggeber profitiert von einem eingespielten, modular kombinierbaren Einsatzteam, das speziell für sein IT-Projekt zusammengestellt wird. Mit dieser Taskforce entsendet Kutzner IT-Experten in die Unternehmen, die qua Ausbildung und langjähriger Erfahrung mit den Anwendern fachlich auf Augenhöhe diskutieren. Eine beispielhafte Doppelkompetenz ist der Diplominformatiker mit Fokus auf Individualentwicklung und Performanceanalysen, der Expertisen zur Steuerung von Montageanlagen mitbringt. Auch Teamleitungskompetenzen bringt die Taskforce IT+ stets mit.

Die großen Proargumente für konstante Teamarbeit statt wechselnder Freelancer oder Leiharbeitnehmer liegt für den Auftraggeber in den Bereichen Wissensmanagement und Wirtschaftlichkeit. Sind eingespielte Projekt-Teams auf Kernbranchen eingestimmt, dann verschmelzen hier Wissensinseln zwischen Anwender und Berater, zwischen Produkt und IT. Bei komplexen, individuellen und wachsenden IT-Projekten entstehen zudem enorme Datenmengen durch Dokumentationen und Erfahrungen, durch agile Projektarbeit und Prototyping. Werden solche Prozesse von Freelancern betreut, kann das darin entstandene Wissen seine Anschlussfähigkeit an Folgeprojekte verlieren, weil eine erneute Zusammenarbeit in gleicher Konstellation unwahrscheinlich ist. Bei der Taskforce verbleibt das Wissen bei Kutzner und ist für den Auftraggeber auch im Nachhinein jederzeit abrufbar. In puncto Wirtschaftlichkeit entfallen bei festen Teams Einarbeitungszeiten und Startschwierigkeiten sowie Revierkämpfe, die bei frisch zusammengesetzten Teams häufig auftauchen. Reibungslose Projektstarts mit festgelegten Prozessen sparen dem Auftraggeber Zeit und Geld, weil beispielsweise Teamsitzungen entfallen, die tendenziell ins Endlose laufen. Von diesem Warmstart profitieren insbesondere mittelständische Unternehmen, die mit knapp kalkulierten IT-Budgets aktuellen Trends wie Digitalisierung folgen müssen, um sich am Markt behaupten zu können.


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